Ein Raum, der für mich bisher immer praktisch und nicht schön oder ordentlich sein musste, ist die Küche. Mir war bis jetzt wichtig, dass Teller und Töpfe ihren Platz hatten und ich genügend Freiraum, um Gemüse zu schneiden und das Essen warm zu machen. Ich bin wirklich froh, dass sich diese Einstellung geändert hat, denn in einer schönen, organisierten Küche mit reichlich Platz und einer ruhigen Atmosphäre macht das Kochen viel mehr Spaß. Und vor allem fallen mir keine Topfdeckel mehr auf den Kopf, wenn ich die Schranktür öffne.

Hier sind meine 5 Tipps für eine ordentliche Küche:

1. Weniger Sachen bedeuten mehr Ordnung in der Küche

Je weniger Sachen man besitzt, umso mehr Platz hat man. Logisch, oder? Das gilt für die Küche genauso wie für alle anderen Räume. In der Küche neigt man sehr gern dazu, viele gleiche Sachen anzuhäufen, weil “man das ja noch gebrauchen könnte”. Hab ich Dich erwischt? 

Mir ging es genauso. Und so besaß ich plötzlich 5 Käsereiben, 20 Schneidebrettchen und gefühlt 150 Tupperdosen. Ich habe die Sachen dann mehr oder weniger in den Schrank hineingeschmissen, die Tür zugemacht und gehofft, dass nicht alles wieder herausfällt, wenn ich die Schranktür das nächste Mal öffne. Heute sieht es bei mir so aus:

Ich habe radikal aussortiert und besitze nur noch das Nötigste. Eine Käsereibe. Wenige Schneidebrettchen. Und auch von allen anderen Dingen nur noch so viel, wie ich wirklich brauche. 

2. Schrankinhalt sortieren nach Häufigkeit der Benutzung

Es gibt nicht viele Sachen, die man wirklich täglich braucht. Dazu zählen gerade einmal Teller, Tassen und Besteck. Diese Dinge sollten immer griffbereit sein, es sei denn, man steht auf den Nervenkitzel, dass ständig etwas runterfallen könnte. Alle anderen Utensilien dürfen im Schrank gern nach oben wandern. 

In einem meiner Hängeschränke sieht es folgendermaßen aus: Die Tassen stehen ganz unten, weil mein Freund und ich verdammt viel Kaffee und Tee trinken und am Tag gut und gerne mal 5 Tassen benutzen. Darüber befinden sich Saft-, Wein- und Sektgläser, Schüsseln und Eierbecher, weil wir diese Sachen ungefähr ein- bis zweimal pro Woche verwenden. In der Etage darüber befinden sich die Sachen, die noch seltener benutzt werden: Strohhalme für Parties, Vasen und Einmachgläser. Wenn ich die einmal brauche, muss ich zwar auf ein Treppchen steigen, aber das passiert so selten, dass es vollkommen okay ist.

3. Große Utensilien raus aus den Schränken

Große Sachen nehmen sehr viel Platz weg und sind deshalb außerhalb der Schränke besser aufgehoben. Das heißt nicht, dass Du jetzt deine Töpfe oder alle Schüsseln auf deiner Arbeitsfläche verteilen sollst. Das bedeutet, dass Du z.B. große Kochlöffel oder den Pfannenwender besser außerhalb der Schränke aufbewahrst. 

Meine Holzutensilien sind beispielsweise viel zu sperrig, um in Schubladen herumzuliegen. Deshalb stehen sie in einem hübschen Behälter, der gleichzeitig Dekoration ist und mit der Küche harmoniert. Wenn Du zu wenig Stellfläche hast, versuche einmal, Deine Utensilien aufzuhängen, zum Beispiel mit dieser Hängevorrichtung.

4. Die Küche in Bereiche einteilen

Ich kenne es noch von früheren Wohnungen: Meine Küchenschränke waren vollgestopft. Überall waren irgendwelche Sachen, die überhaupt nicht zueinander gehörten. Ich habe die Dinge einfach in die Schubladen und Schränke hineingestopft, wie eben Platz war. 

Jetzt ist bei mir alles in Bereiche eingeteilt. Es gibt den Bereich ‘Lebensmittel’, ‘Geschirr’, ‘Töpfe’, ‘Dosen’, usw. In jedem Schrank befinden sich ausschließlich Dinge derselben Sorte. Im Vorratsschrank sind nur Lebensmittel drin. Darüber ist der Dosenschrank, in dem ich wenige Dosen (die dafür alle mit den passenden Deckeln versehen sind) ordentlich einsortiert habe. Im Topfschrank sind nur Töpfe, im Tellerschrank nur Teller. So weiß ich immer, wo sich was befindet und muss endlich nicht mehr suchen. 

5. Stauraum schaffen

Da ich jetzt in der allerersten Wohnung lebe, in der meine Küche genügend Stauraum bietet, brauche ich keinen zusätzlichen Raum mehr schaffen. Doch früher wurde ich kreativ, um so viele Dinge wie möglich unterzubringen. Wenn Du also auch eine kleine Küche besitzt, deine Schränke aus allen Nähten platzen und Du mehr Stauraum schaffen möchtest, habe ich folgende Tipps:

  • Bringe extra Regale an. Hängeschränke sind meist sehr teuer und nehmen viel Platz weg. Ein einfaches Regal schafft Raum für wenig Geld. Ich habe in meiner Küche zwei extra Regale angebracht, um Platz für Dekoration zu schaffen.
  • Hängende Aufbewahrung bringt sehr viel Platz. Vom Obstkorb über Topfhalter bis zum Hängeregal für Gewürze. Dafür ist meist in jeder Küche Platz und entlastet die Schränke.
  • Schranktür-Regale sind eine super Erfindung und demnächst zieht auch eines in meinen Putzuntensilienschrank ein. Man kann doppelt so viel Stauraum schaffen und vor allem alles ordentlich verstauen. So ein Regal findest Du hier.

 

 

 

 

 

Ich hoffe, dass ich Dir mit meinen Tipps weiterhelfen konnte und Du nun motivierst bist, Deine Küche aufzuräumen und Stauraum zu schaffen. Hinterlasse mir doch einen Kommentar, wenn Du den Artikel gut fandest und um nichts mehr zu verpassen, folge mir auf Instagram und Pinterest!

14 Replies to “Mit diesen 5 Tipps ist deine Küche immer ordentlich”

  1. Avatar
    Anna says:

    Ich bin gerade umgezogen und habe auch endlich Platz in der Küche. Bin mal gespannt, ob ich es endlich schaffe Ordnung zu halten. Ich werde deinen Tip umsetzen und mich von Dingen trennen, bin eh gerade dabei Auszumisten und vieles auf Ebay Kleinanzeigen zu verschenken. So macht man noch anderen eine Freude.

    Antworten
    1. Avatar
      WingardiumLeVanessa says:

      Das klingt doch super (: Viel Erfolg beim Aussortieren und viel Spaß in deiner neuen Küche.

      Antworten
      1. Avatar
        Mary says:

        Sehr schöner beitrag , werde mich heute auch an meine Küche begeben und mal wieder aussortieren.

        Vielen Dank und liebe Grüsse Mary

        Antworten
  2. Avatar
    Anni says:

    Dein Beitrag hat mir super Anstöße gegeben, welche ich in nächster Zeit nach und nach umsetzen werde. Die Probleme die du nennst kann ich sehr gut nachvollziehen, ich wohne in meiner ersten richtigen eigenen Wohnung mit meinem Freund und dein Beitrag spiegelt unsere Küche wieder. Mach weiter so!

    Antworten
  3. Avatar
    Sarah says:

    Toller Beitrag. Besonders den ersten Tipp finde ich sehr hilfreich für alle, die sich wundern, warum die Küche immer so unordentlich ist. Ich selbst beherzige das schon lange und kaufe nur nach, was wirklich kaputt ist. Für meine Töpfe und Pfannen hab ich eine Holztruhe, die Stauraum und Sitzgelegenheit in einem ist. Dadurch bekommt die Küche auch noch mehr Gemütlichkeit. Vorausgesetzt sie ist groß genug, um dort auch essen zu können🙃

    Antworten
  4. Avatar
    Lorraine A says:

    Sehr coole Tipps. Wenn man einmal eine Grundordnung hat, macht es sogar Spaß, alles wieder ordentlich zu machen 😊

    Antworten
  5. Avatar
    Anne says:

    In unserer Küche gibt’s leider echt echt wenig Stauraum, da es keine Hängeschränke, sondern nur Regalbretter gibt (Mietwohnung, können wir nicht ändern). Dadurch sieht es direkt schon echt unordentlich aus 😅 wir halten unser Chaos aber erstmal so zusammen, bis wir dann endlich in ein Haus ziehen und uns da so einrichten können, wie wir wollen 🤗
    Werde aber schon jetzt Mal versuchen, nach deinen Tipps besser zu sortieren 😊 danke!

    Antworten
  6. Avatar
    Lisa says:

    Danke für die tollen Tipps. Ich finde deine Küche echt wunderschön und bi brauch ein Fan vom Aussortieren und wenigen Dingen – im ganzen Haus! 🙂

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.