Für viele ist Ausschlafen und lange im Bett herumzuliegen das Allergrößte und der Inbegriff eines entspannten Starts in den Tag. Bevor ich Mama geworden bin, habe ich das ab und zu auch gern getan. Allerdings habe ich an solchen Tagen nie wirklich etwas geschafft. Ich war faul, unmotiviert und hatte abends das Gefühl, am Tag überhaupt nichts getan zu haben. Auch Arbeitstage verliefen quälend langsam und ich wollte nur noch zurück in mein Bett.

Deshalb habe ich vor einigen Monaten damit begonnen, eine Morgenroutine für mich zu entwickeln. Auch in der Zeit meines Beschäftigungsverbots in der Schwangerschaft bin ich morgens immer um dieselbe Zeit aufgestanden und hatte dank der Morgenroutine immer eine klare Struktur in meinem Tag. So ist es nie dazu gekommen, dass ich in der langen Zeit daheim den ganzen Tag im Bett lag oder in irgendeiner Weise unmotiviert oder gar faul war.

Ich erkläre Dir in diesem Beitrag, wie meine für mich perfekte Morgenroutine aussieht, warum sie so wichtig ist und gebe Dir Tipps und Anregungen, damit Du deine eigene perfekte Morgenroutine entwickeln und produktiv in den Tag starten kannst.

Was ist eine Morgenroutine?

Eine Morgenroutine ist ein Ablauf bestimmter Tätigkeiten, die Du nach dem Aufwachen täglich durchführst. Dabei entscheidest Du, welche Tätigkeiten Dir gut tun und sich positiv auf Deinen Tag auswirken. Mit einer für Dich perfekten Morgenroutine hast Du morgens immer etwas, auf das Du dich freuen kannst und so startest Du mit guter Laune in den Tag und stehst gern auf.

Warum ist eine Morgenroutine so wichtig?

  1. Du beginnst Deinen Tag klar. Du weißt, was Du vorhast und Dein Tag verläuft strukturiert.
  2. Du kannst energiegeladen und positiv in den Tag starten.
  3. Du vermeidest Stress am Morgen.
  4. Du bist produktiv, motiviert und fokussiert.
  5. Du kannst Dich auf den vor Dir liegenden Tag freuen und strahlst genau das auch aus. 

Mit einer Morgenroutine kannst Du Deinen Tag und Dein Leben positiv beeinflussen. Wenn Du bereits morgens gute Laune und ein positives Mindset hast, wird Dein ganzer Tag und somit Dein Leben besser und produktiver. Du bestimmst die Energie, mit welcher Du Deinen Tag beginnst und kannst damit schlechte Laune, negative Gedanken und Stress vermeiden. So werden sich alle Lebensbereiche verändern und Deine Arbeit, Beziehungen und Gesundheit werden positiv beeinflusst.

Meine persönliche Morgenroutine

Mein Tag beginnt so: Ich stehe zwischen 6 und 7 Uhr auf, mache mich im Bad frisch und gehe zuerst mit Perdita, meiner Labradorhündin nach draußen. Frühmorgens ist alles wunderbar ruhig und ich genieße die ungestörte Zeit im Freien. Beim Spaziergang denke ich immer an 3 Dinge, auf die ich mich an diesem Tag freuen kann. Danach mache ich mir einen Vanille Latte Macchiato und trinke ihn entspannt auf dem Sofa. Währenddessen gehe ich bereits im Kopf die Dinge durch, die an diesem Tag anstehen. Ich habe immer eine To Do-Liste zur Hand und dort schreibe ich alles auf, sodass ich nichts vergesse und mit einem klaren Kopf in den Tag starten kann. Danach widme ich mich meinen Mails, Social Media und meinem Blog und checke alle Neuigkeiten.

 

So beginnt bei mir jeder Tag. Ich stehe gern und mit guter Laune auf, bin positiv eingestimmt und habe eine Struktur.

Ideen & Anregungen

  • Meditation
  • Yoga
  • entspannt duschen
  • Hautpflege (z.B. mit selbstgemachtem Peeling)
  • Lieblingstee oder -kaffee trinken
  • Journaling: schreibe all die Gedanken auf, die dich im Moment beschäftigen
  • tanzen
  • Podcast oder Lieblingsplaylist anhören
  • To Do-Liste für den Tag schreiben
  • spazieren oder joggen 
  • selbst gemachten Saft oder ein großes Glas Wasser trinken
  • ein Buch lesen
  • ein leckeres Frühstück zubereiten 
  • Bett machen
  • Atemübungen

So baust Du eine Morgenroutine auf

Mach Dir in Ruhe darüber Gedanken, welche Tätigkeiten Dich glücklich machen und Dich entspannen. Frage Dich, was Du verändern und verbessern möchtest und rufe es Dir immer wieder in Erinnerung. Wenn Du eine Morgenroutine entwickeln möchtest, fange am Besten zuerst mit ein oder zwei Sachen an und steigere Dich langsam. So überforderst Du dich nicht selbst und bist nicht enttäuscht, wenn Du noch nicht alle Tätigkeiten sofort schaffst. 

Zuerst wird es sicherlich ungewohnt sein und Du würdest lieber im Bett liegen bleiben, aber schon nach 2 bis 3 Wochen wirst Du Dich an Deine neue Morgenroutine gewöhnt haben und Deine Tage werden besser und positiver starten. Denke immer daran, wie sich Dein Tag und Deine Zukunft mit Deinen neuen Abläufen verbessern werden. 

Ein kleiner Tipp zum Schluss: (Frischgebackene) Eltern werden sicherlich über diesen Beitrag lachen, denn die Kleinen stellen das Leben auf den Kopf und gerade mit mehreren Kindern ist ein entspannter Morgen eher selten. Aber auch wenn es nur 5 Minuten sind, die Du morgens für Dich hast und nur eine der oben genannten Sachen für Dich selbst tust, startest Du viel positiver in den Tag. Ich stehe beispielsweise immer vor Hermine und meinem Freund auf und nehme mir meine Zeit. So bin ich selbst entspannt und das wirkt sich positiv auf meine Beziehung und Hermine aus.

Sei Dir selbst wichtig genug, um Dir etwas Gutes zu tun. 

 

Hat Dir der Beitrag gefallen? Möchtest Du eine produktive Morgenroutine einführen oder hast Du bereits eine? Dann lass es mich in den Kommentaren wissen und erzähl mir davon.

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